🍀RUMÄNIENREISE TAG 8 ++ DACH GEDECKT ++ LEBEN GERETTET ++ LEINENTRAINING GEÜBT ++ SACHSPENDEN SORTIERT🍀

Liebe Glücksfellchen-Freunde,

der vorletzte Tag vor unserer Abreise neigt sich dem Ende zu und wir haben wieder viel zu erzählen.
Der Morgen begann furchtbar. Auf dem Weg ins Shelter haben wir am Straßenrand eine überfahrene Hündin gefunden. Sie wurde einfach liegen gelassen und niemand schert sich darum. Wir wissen zwar, wie furchtbar es hier sein kann, doch wir sind immer wieder geschockt bei solchen Anblicken. Wir hoffen einfach, dass sie nicht lange leiden musste.
Auf der anderen Straßenseite sahen wir, wie ein Schäferhund, der wohl zu dem Geschäft dort gehört, versuchte eine kleinere Hündin zu decken. Uns war sofort klar, dass wir etwas unternehmen mussten. Schnell sind wir aus dem Auto gesprungen, haben den Schäaferhund abgelenkt und haben die gestresste Hündin mitgenommen zu einem unserer Tierärzte.

Glücklicherweise sind sie sogar am Sonntag für uns da und wir können bei Notfällen jederzeit kommen.
Auch Joe begleitete uns zum Tierarzt. Er hatte sich die Kastrationswunde etwas aufgerissen. Glück gehabt hat er, denn der Heilungsprozess war schon so weit fortgeschritten, dass die neue Wunde nur oberflächlich war.

Zurück im Shelter haben wir alte und bereits marode Hundehütten repariert und ein anderer Teil des Teams arbeitet pausenlos an dem Aufenthalts- und Quarantäneraum weiter.
In unseren neune Lagerraum passten wahrhaftig alle Sachspenden. Und weil das in so einem schönen Raum ruckzuck sortiert war, konnten wir noch viele Hundevideos und Fotos machen.
Gerade die Charakterbeschreibungen sind sehr wichtig für die Vermittlung.
Jeden Hund, den wir in einem kurzen Video persönlich vorstellten, haben wir im Anschluss noch entwurmt.

Uns steckt allen die letzte Woche nun ganz schön in den Knochen und auch die Hitze macht uns zu schaffen.
Für den morgigen Tag wollen wir noch mal alle Kräfte mobilisieren, um einen tollen Abschluss zu schaffen.
Dann können wir am Dienstag mit einem stolzen Gefühl nach Hause fahren.
Immer wieder fragen wir uns, wie Shelter-Chefin Claudia und ihre  beiden Helfer diese harte Arbeit jeden Tag schaffen  und wir sind froh, dass wir ihr ein paar TAge so tatkräftig unter die Arme greifen konnten.

Der bevorstehende Abschied ist ja auch nicht für immer, denn wir werden bald wiederkommen und für alle unsere Fellnasen arbeiten bis zum Umfallen.

 

 

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