*** Dog-Book Tag 2/7 in Rumänien ***

Immer wieder fallen uns die krassen Gegensätze dieses Landes auf: der verrohte Umgang mit Tieren in Rumänien, die unglaubliche Schönheit der Südkarpaten und die Offenheit und Gastfreundschaft einiger Menschen, die uns begegnen.
Wir sehen schreckliche Bilder: Pferde, die an den Beinen zusammengebunden auf kargen Wiesen stehen oder bis auf das Skelett abgemagert vor den Karren gespannt sind.


Wir kommen beim Retten eines kleinen Welpen mit einem Mann in Kontakt, der uns zum Essen einladen will und mit Dorfbewohnern, die uns helfen, eine Schüssel mit Wasser für die Streuner am Straßenrand zu organisieren.
Ein kleiner Welpe taumelt ausgehungert und völlig erschöpft und dehydriert auf die Straße, wir hätten ihn fast üperfahren. Schnell halten wir an, um den kleinen Kerl zu locken und er kommt uns mit letzter Kraft wedelnd entgegen und setzt sich vor uns hin.
Mit Heißhunger verschlingt er das angebotene Futter und schläft erschöpft im Auto ein. Rettungsschlaf nennt er sich…das erste Mal, dass sich unser Kerlchen satt und in Sicherheit fühlen kann.
Im Happay Paws Home („unserem Tierheim“) werden wir schon sehnsüchtig erwartet von Luiza, Claudia und ihrem Team und all den süßen Hunden, die so sehnsüchtig auf ein zu Hause warten, auf einen Menschen, der sie liebt und der ihnen Zeit und Aufmerksamkeit schenkt. Als Lucky kommt und uns abschleckt und viele andere Hunde auf uns zurennen, die vor kurzem noch so verängstigt waren, dass man sie nicht anfassen konnte, wissen wir, wir sind „angekommen“.

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