Adoption

Anpassung unserer Vermittlungsgrundsätze

Viele unserer Schützlinge haben einiges durchgemacht, bevor sie ihren Weg in die Sicherheit gefunden haben. Unser oberstes Ziel ist es, für sie ein liebevolles, aber auch verantwortungsvolles Zuhause zu finden, in dem sie wirklich für immer bleiben können.

Einer unserer Vermittlungsgrundsätze besagt, dass wir KEINE klein bleibenden Welpenund KEINE kleinen erwachsenen Hunde an Familien mit Kindern unter 13 Jahren vermitteln.

Ein NEUER Vermittlungsgrundsatz von uns besagt, dass wir KEINE Welpen, die mittelgroß bis groß werden und KEINE erwachsenen mittelgroßen bzw. großen Hunde an Familien mit Kindern unter 8 Jahren vermitteln.

In Einzelfällen gelten auch andere Regeln.

Warum gehen wir diesen Schritt?

Leider hatten wir in den letzten Wochen und Monaten viele Rückläufer. Die Hunde, die eigentlich Familienmitglieder für immer werden sollten, sind plötzlich lästig geworden. Wegen fehlendem Verantwortungsbewusstsein, fehlenden Regeln und Strukturen, schleicht sich ein „Fehlverhalten“ des Hundes ein. Es beginnt mit einem Knurren, doch fängt der Hund dann an zu schnappen, steht schnell fest: der Hund muss weg.

Welpen sind kein Spielzeug, das man sich jederzeit greifen kann. Sie benötigen ihre Ruhephasen, ihren Rückzugsort.

Die Erfahrung hat uns in den letzten Wochen gezeigt, dass die notwendige Erziehung des Hundes mitKleinkindern nicht immer, aber leider oftmals unvereinbar ist.

Wir wissen, dass viele wirklich verantwortungsbewusste Familien unter unserem Beschluss leiden müssen, weil sie kein Glücksfellchen von uns adoptieren können, da wir unsere Vermittlungsgrundsätze anpassen. Das tut uns wirklich sehr leid.

Wir stehen aber bei jedem Rückläufer vor einer neuen Herausforderung, möglichst schnell eine geeignete Pflegestelle zu finden, die den Hund aufnimmt. Oftmals ist dann erstmal eine wochenlange Rehabilitation nötig, bevor das Fellchen in eine neue, hoffentlich dann Für-immer-Familie vermittelt werden kann. Daher bitten wir um Verständnis für unsere Entscheidung, denn das Wohl unserer Glücksfellchen hat für uns die höchste Priorität.

Du möchtest einen Freund fürs Leben, bist aber unsicher, wie „das alles abläuft“?

Kein Problem, dafür gibt es unseren Leitfaden:

  1. Du verliebst dich in eine unserer Fellnasen.
  2. Wenn du dich für ein bestimmtes Fellchen interessierst, füll bitte den Bewerbungslink für den entsprechenden Hund aus. Diesen Link findest du direkt unter der Beschreibung des jeweiligen Hundes hier auf der Homepage.
  3. Deine Kontaktdaten liegen uns dann vor, und es erfolgt ein telefonisches Erstgespräch mit einem Teammitglied aus unserer Vermittlung.
  4. Wenn du noch nicht festgelegt bist und dir unsicher bist, für welchen Hund du dich bewerben sollst, kannst du   H I E R  einen Bogen direkt ausfüllen, wenn es um keinen bestimmten Hund geht.
  5. Nachdem alle ersten Fragen am Telefon geklärt sind,  kommt jemand zur Vorkontrolle zu dir nach Hause. Uns liegt das Wohl der kleinen Schätze sehr am Herzen, weshalb eine Vorkontrolle unabdingbar ist.
  6. Sind alle Voraussetzungen gegeben, wird ein „Schutzvertrag“ aufgesetzt und eine Schutzgebühr von 400 € erhoben.
    Bei der Schutzgebühr handelt es sich um eine Aufwandsentschädigung, mit der ein Teil der entstandenen Kosten, welche unter anderem für die Impfungen, die tierärztliche Versorgung, den Chip, den Pass, ggf. die Kastration, den Transport nach Deutschland und vieles Weiteres anfallen. Die Rettung und Versorgung von Hunden in Not kostet leider auch Geld, so dass wir nur mit der Schutzgebühr und auch durch zusätzliche Spenden, die ebenfalls einen enormen Teil der Kosten decken, all den Hunden helfen können.
  7. Dann packen die Hunde ihre Köfferchen und dürfen zu ihren Familien ausreisen. Sie werden von kompetenten Tierschützern mit einem Transporter nach Deutschland gebracht. Dieser Transporter ist klimatisiert und es herrscht die ganze Zeit über ein angenehmes Raumklima für die Hunde. Während der Fahrt werden sie liebevoll versorgt.

Bitte beachten: Wir vermitteln keine kleinen Hunde oder klein bleibende Welpen an Familien mit Kindern unter 13 Jahren. Bei mittelgroßen und großen Hunden gilt diese Regelung ab 8 Jahren. Außerdem vermitteln wir eher nicht in höher gelegene Etagen als das 1. OG, sofern kein Aufzug vorhanden ist. Auch in größere Städte/Stadtzentren vermitteln wir unsere Schützlinge nicht.

Auch nach der Adoption lassen wir euch natürlich nicht allein.

Für Fragen und Hilfestellungen bezüglich eures neuen Familienmitglieds stehen wir jederzeit zur Verfügung.
In unserer Facebook „Happy-End-Gruppe“ oder der What´s App Gruppe kann man sich mit anderen Adoptanten austauschen und Geschichten und Fotos posten.

Wann erreichen die Hunde aus dem Tierschutz Deutschland?
Pro Transport wird ein Whats App Chat mit allen Adoptanten, Zeiten sowie Zwischenstops eingerichtet, so dass ihr genau wisst, wann ihr euer neues Familienmitglied in Empfang nehmen könnt.

Bitte beachten!!!! 

In 2019 trat in Österreich ein neues Gesetz in Kraft Dieses Gesetz besagt, dass man in Österreich einen Partnerverein haben muss, um Hunde nach Österreich vermitteln zu dürfen. Da wir dort leider keinen Partnerverein haben, ist uns KEINE Vermittlung mehr nach Österreich möglich!!!

 

Es gibt noch eine zweite Variante, wie ihr zu eurer Fellnase kommt.

Und zwar über eine Pflegestelle in Deutschland.

  1. Zuerst einmal reisen die Hunde auf die Pflegestelle aus.
  2. Nach einigen Tagen wird eine Vermittlungsanzeige geschaltet.
  3. Du verliebst dich in eine unserer Fellnasen.
  4. Du nimmst telefonischen/schriftlich Kontakt auf. Und danach folgt ein telefonisches Vorgespräch.
    Und Ihr macht einen Termin aus, um den Hund bei der Pflegefamilie zu besuchen.
  5. Jetzt folgt der Besuch bei der Pflegestelle, wo ihr euch kennenlernen und feststellen könnt, ob die „Chemie“ stimmt.
  6. Als nächstes füllst du die Selbstauskunft für den Hund aus, der dein Herz auf den ersten Blick erobert hat. Der Bewerbungslink für unsere Hunde befindet sich jeweils bei dem jeweiligen Hund hier auf unserer Homepage und kann entweder direkt dort ausgefüllt werden oder aber die Pflegestelle sendet euch den Link zu.
  7. Danach findet eine Vorkontrolle bei dir zu Hause statt.
    Uns liegt das Wohl der kleinen Schätze sehr am Herzen, weshalb eine Vorkontrolle unabdingbar ist.
  8. Sind alle Voraussetzungen gegeben, wird ein „Schutzvertrag“ aufgesetzt und eine Schutzgebühr von 400 € erhoben. Bei der Schutzgebühr handelt es sich um eine Aufwandsentschädigung, mit der ein Teil der entstandenen Kosten, welche unter anderem für die Impfungen, die tierärztliche Versorgung, den Chip, den Pass, ggf. die Kastration, den Transport nach Deutschland und vieles weiteres anfallen. Die Rettung und Versorgung von Hunden in Not kostet leider auch Geld, so dass wir nur mit der Schutzgebühr sowie zusätzlichen Spenden, die ebenfalls einen enormen Teil der Kosten decken, all den Hunden helfen können.
  9. Wenn alles geschafft ist, steht der Umzug an .
    Ihr macht mit der Pflegestelle einen Termin aus, wann ihr euer neues Familienmitglied abholen dürft.
Passt bitte gut auf uns auf! Ein Straßenhund erzählt: 
Ich darf ausreisen in eine „neue Welt“, in ein Zuhause und geliebtes Hundeleben!
Von Freunden habe ich gehört, dass diese Reise allerdings auch gefährlich sein kann! Meine Freunde und ich sind Straßenhunde und haben leider nicht nur gute Erfahrungen gemacht. Wenn ich bei dir/euch ankomme, habe ich eine sehr lange Reise hinter mir. Ich kenne es nicht, so lange in einer Box zu sitzen. Auch kenne ich vielleicht keine Leine und erschrecke mich eventuell vor Dingen, die für euch normal sind, sei es ein Staubsauger oder die Hupe eines Autos. Viele von uns kennen aufgrund ihres bisherigen Lebens auch kein Halsband oder Geschirr.
Bitte habt Verständnis dafür.
Achtet auch darauf, dass in unserem neuen Zuhause alles „ausbruchssicher“ ist.

Natürlich mag ich nicht weglaufen, aber vielleicht erschrecke ich mich und flüchte, weil ich es so kenne.
Nehmt mich und meine Freunde unbedingt an die Leine und an ein Sicherheitsgeschirr (hat im Gegensatz zu den üblichen Brustgeschirren einen zusätzlichen Bauchgurt).
Lasst dieses auch unbedingt die ersten 12 Wochen dran, wenn ihr mit uns unterwegs seid. Sichert uns doppelt: am Halsband und am Brustgeschirr.

Nehmt zu Anfang keine Flexi- oder Schleppleinen.

Ihr könnt uns auch zunächst zusätzlich an eurem eigenen Körper sichern, falls euch die Leine einmal aus der Hand fallen sollte.
Die ganz großen Angsthasen könnte man mit einem GPS-Gerät ausstatten, dann könnt ihr im schlimmsten Fall nach uns suchen und wisst, wo wir uns aufhalten.

Bitte gurtet uns im Auto an, öffnet die Tür nie, ohne euch zu vergewissern, dass ihr uns auch wirklich an der Leine habt. Für Autofahrten ist eine Transportbox praktisch, das kann für uns auch so etwas wie eine sichere Höhle sein.

Lasst keine Türen und Fenster offen stehen, inspiziert euren Gartenzaun, wir finden jedes Loch.

Bitte, versteht das nicht falsch, wir wollen ja nicht aus unserem neuen Heim weglaufen, aber durch Aufregung, Angst und Schrecken kann es einfach passieren, dass wir auf die Flucht gehen.

Wenn ihr diese Dinge befolgt, gewöhne ich mich ganz schnell ein und bereichere euer Leben ungemein. Versprochen!

Hier seht ihr mich, wie mein Frauchen mich sichert. Ich sehe doch total schick aus oder??