Kastrationsprojekte

 

Rund um das Tierheim haben wir Futterstellen für die Streuner eingerichtet, die sich mit ihrem „freien“ Leben arrangiert haben. Seit dem letzten Winter stehen auch einige Hundehütten zur Verfügung. In diesem Bereich bewegen sich etwa 100 Hunde. Sie werden regelmäßig von uns entwurmt und wenn nötig, auch medizinisch versorgt.

Um ein weiteres wildes Vermehren zu verhindern, haben wir im Jahr 2016 über 400 Streuner kastrieren lassen. Damit sind nicht die im Shelter lebenden gemeint, sondern Streuner, die wir von der Straße in die Kastrationsmobile bringen und hinterher wieder freilassen dürfen. Das ist normalerweise in Rumänien gesetzeswidrig, denn kastrierte Tiere dürfen nicht mehr freigelassen werden, doch wir konnten mit den Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden Sonderregelungen treffen und sind nun befugt, diese Tiere wieder freizulassen. Das Problem der Welpenschwemme kann nur durch weitere umfangreiche Kastrationsaktionen verkleinert werden. Deshalb organisieren wir auch zukünftig jährlich mehrere Projekte vor Ort, um neues Leid durch eine Geburtenflut zu verhindern. Kastration ist die einzige wirksame Möglichkeit, das Tierleid auf den Straßen langfristig zu reduzieren.