Happy Paws Home

Glücksfellchen Tierhilfe e.V. träumt den gleichen Traum wie Claudia. Zusammen wollten wir das „Happy Paws Home“ ins Leben rufen. Das „HPH“ sollte ein Ort der Ruhe, der Liebe, der Fürsorge für die Hunde werden.

Zu großen Teilen ist es uns auch gelungen, ein Refugium zu schaffen, in dem ihnen keine Gefahr droht, in dem sie medizinisch versorgt werden und in dem sie nicht Hunger leiden müssen.

Auf einem Grundstück von etwa 2000 qm und einer Hallenfläche von insgesamt 320 qm sollte dieses Zentrum entstehen. Wir bekamen die Möglichkeit, diese „Örtlichkeit“ vom Besitzer einer ehemaligen Schweinemastanlage zu mieten. Immer wieder sind Teile unseres deutschen Teams nach Targu Jiu geflogen und haben zusammen mit den rumänischen Kollegen bis zum Umfallen dort gearbeitet. Es ist „akzeptabel“ geworden, jedoch erweist sich der ganze Bau als ein Fass ohne Boden.

Teile, die wir im Sommer repariert und notdürftig geflickt haben, brechen im Winter wieder zusammen. Oder es hält wunderbar, aber an anderer Stelle sind dringend Reparaturen möglich. Es gibt kein fließendes Wasser, keinen Strom, keine Möglichkeiten, die „Häufchen“ unserer Hunde zu entsorgen. Wir haben keine dringend benötigte Isolier- oder Quarantänestation, keine Küche, keine Möglichkeit, Waschmaschinen anzuschließen. Aber es geht auch so. Von einem 200 Meter entfernt gelegenen Brunnen haben wir eine Wasserleitung bis zum Shelter verlegt und eine Pumpe angeschlossen. Den Strom dafür beziehen wir aus einem Generator, der einen Höllenlärm macht. Die „Häufchen“ sammeln wir in den leeren Tüten des Futters und bringen sie regelmäßig in öffentliche Müllanlagen. Es geht also.

Hitze im Sommer, eisige Kälte im Winter, Löcher in den Dächern, durch die es reinregnet, Holzplatten, die vom Hundepipi durchweicht sind, Durchfall, der sich von den OSB-Spanplatten nicht entfernen lässt. Mit all dem können wir leben.

Womit wir schlecht umgehen können, ist die Tatsache, dass auch in unserem Shelter aufgrund der Umstände zu viele Hunde sterben. Meist sind es Welpen, deren Immunabwehr noch nicht funktioniert. Wir können sie nicht isolieren, weil wir eben keine Isolierstation haben.

Aber wir haben es geschafft, mit dem Bürgermeister eine individuelle Vereinbarung zu treffen: Kastrierte Straßenhunde dürfen in Rumänien nicht wieder frei gelassen werden, doch uns ist es gelungen, genau das zu erreichen. Alle Streuner rund um das neue DCC dürfen kastriert und wieder frei gelassen werden. Für genau diese Streuner hat Claudia auch außerhalb des HPH Hundehütten gekauft, damit auch diese Hunde eine Bleibe haben. Auch das ist nicht selbstverständlich.

Einen weiteren Erfolg haben wir in Rovinari errungen. In einem Gebäude einer stillgelegten Mine dürfen die Streuner rund um das Minengelände kastriert werden. Diese kastrierten Hunde dürfen dann auf dem Minengelände verbleiben und werden dort sogar gefüttert. Auch diese Vereinbarung schützt die Hunde vor den öffentlichen Dog Catchern.

Trotz all der widrigen Umstände freuen wir uns für jeden Streuner, der bei uns ein Zuhause findet. Und noch mehr freuen wir uns für jede Seele, die den Weg nach Deutschland findet. In ein Zuhause voller Liebe und Verständnis. Dafür arbeiten wir, das rumänische und das deutsche Team, jede freie Minute. Nach einem Fulltime-Job setzen wir uns zuhause an die Computer und kümmern uns um den Tierschutz. Auf diese Weise halten wir engen Kontakt nach Rumänien, freunden uns mit unseren Adoptanten an und betreuen sie weiterhin.

Besuchen Sie unseren YouTube-Kanal, auf dem es immer wieder neue Videos vom HPH gibt oder schauen Sie bei Facebook vorbei um auf dem aktuellen Stand über unsere Arbeit zu bleiben.

Liebe Glücksfellchen-Freunde,

wir haben gerade ein Geschenk bekommen.
Ein Geschenk, das so unglaublich ist, dass wir es fast nicht glauben können.
Ein Geschenk, das direkt aus dem Himmel kommen muss.
Ein Geschenk, das so unfassbar wertvoll ist.
Ein Geschenk, das uns ein bisschen näher an ein schönes Shelter mit Strom und fließenden Wasser und einzelnen Gehegen, und einer riesigen Spielwiese und einer Quarantänestation und einer Küche und, ach lest selbst, bringt.

Die Eltern unserer „Shelter-Chefin“ Claudia besitzen ein großes Grundstück in Rumänien, das nicht fruchtbar genug ist, es zu beackern.
Deshalb haben sie uns dieses Grundstück überlassen. Zur freien Verfügung. Wir können damit machen, was wir wollen, solange es unseren Hunden zugute kommt.

Natürlich können wir kein Shelter bauen.

Aber der Traum, den wir schon so lange träumen, ist einen Schritt näher gerückt.

Nun sitzen wir, wieder einmal, vernetzt an unseren Rechnern und plappern alle durcheinander.

Brainstroming nennt man das. Wir planen einfach mal munter drauf los und tun so, als könnten wir morgen anfangen zu bauen nämlich:

EIN ARTGERECHTES NEUES TIERHEIM

Heute zeigen wir die Pläne und das Konzept. Es sind noch ein paar Stellen zu überarbeiten, deshalb müssen wir mit unserem Architekten Reinhard nochmal hart in die Verhandlungen gehen. Aber das ist normal, sagt er. Und dass er überhaupt kein Geld will, egal wie viele Änderungswünsche wir noch haben, sagt er. Dass es für ihn selbstverständlich ist, uns und unseren Tieren zu helfen, sagt er.

Ein langes Konzept hat er uns geschrieben mit tollen Ideen, von denen wir ein paar aus Kostengründen abspecken müssen. Aber auch dann bleibt das neue Shelter ein Paradies für unsere Hunde.

Und später, viel später, kann man noch eine weitere Etage draufsetzen, sodass ein Tierschützer dort wohnen kann. Dann wären die Hunde nachts nicht mehr alleine.

Wir können gar nicht aufhören zu schwärmen.

Doch dann kommt Reinhard und holt uns aus unserer Wolke. Er spricht über die Kosten. Und das haut uns um.

Er hat 60.000 bis 80.000 Euro kalkuliert. Eine gigantische Summe. Für deutsche Verhältnisse ist das fast nichts, aber für uns eine Summe jenseits dessen, was wir aufbringen können.

Selbst, wenn wir abspecken und nicht so sehr auf erneuerbare Energien setzen, brauchen wir so unvorstellbar viel Geld, das wir uns schon fast von dem Traum wieder verabschieden.

Sicher ahnen Sie, was nun kommt. Die Spenden. Genau. Aber wir haben inzwischen viele Möglichkeiten aufgetan. Deutsche Firmen in Rumänien angeschrieben, Leute kontaktiert, die uns helfen, Gelder aufzutreiben, in Rumänien soll es Fördergelder geben, wenn man ein Shelter baut usw. Es ist viel Arbeit und wir sitzen rund um die Uhr an den Rechnern.

Aber wir brauchen Ihre Hilfe auch. Es ist eine kleine Rechenaufgabe:

Aktuell haben wir 17.677 Likes auf unserer Facebook-Seite. Wenn jeder, der uns mag, nur 2 (Zwei!) Euro spendet, hätten wir etwa. 35.000 Euro. Wahnsinn!
Natürlich wird nicht jeder diesen Beitrag lesen und schon gar nicht wird jeder diesen Betrag spenden. Das ist uns bewusst.

Wir brauchen trotzdem jeden Cent. Wir werden auch immer wieder die Höhe der eingegangenen Spenden mitteilen. Wir möchten, dass Sie alle ein Teil des Shelters werdet. Sie sollen alle „Glücksfellchen“ werden. Und wir haben eine tolle Idee. Jeder der spendet, wird „verewigt“ im neuen Shelter.
Wir werden eine Wand des Shelters mit den Namen der Menschen versehen, die uns und unseren Hunden geholfen haben.

Jeder Hund soll einen Pfotenabdruck spenden, den wir auf diese Wand bringen und in jede Pfote wird ein Name geschrieben. Ein Name des Spenders.

Der Name des Menschen, der dazu beigetragen hat, dass sie aus dem verseuchten, kaputten Shelter herauskommen. Dass sie im Winter eine Heizung haben und im Sommer viel Schatten. Dass sie im Shelter medizinisch versorgt werden können. Dass sie schon im Shelter ein Gefühl dafür bekommen, wie es ist, ein lebenswertes Leben zu haben.
Dass unsere Welpen uns nicht wegsterben, weil wir keine Isolierstation haben.
Dass die Hunde nicht mehr unter freiem Himmel aufwachen müssen nach der Kastration. Dass ihre „Häufchen“ fachgerecht entsorgt werden können. Dass es ganz einfach sein wird, Hygienevorschriften einzuhalten.

Dass wir in den Futtersäcken keinen Ratten- und Mäusekot mehr finden. Dass wir einen abschließbaren Medikamentenschrank bekommen.

Und dass sie dann nicht mehr aus dem Dreck kommend vermittelt werden müssen.

Wenn Sie also immer schon Ihren Namen in einer Hundepfote haben wollten, haben Sie jetzt die einmalige Chance.

Aber Spaß beiseite. Sie alle können uns helfen, diesen Traum zu erfüllen. Werden Sie Teil dieses Shelters, verfolgen Sie unsere Arbeit, sehen Sie sich an, was wir tun, seien Sie dabei, wenn wir den Bau beginnen, zeigen Sie uns, dass Sie wirklich unsere Arbeit unterstützen wollen. Fahren Sie mit uns nach Rumänien. Schauen Sie sich an, wie ein Traum wahr wird.

Geben Sie den Hunden ein artgerechtes Tierheim.

Spenden können Sie hier:
Spendenkonto:
Hannoversche Volksbank
IBAN: DE84251900010687242500
BIC: VOHADE2HXXX
Paypal:
gluecksfellchen@web.de