Reisebericht 17.10.2016 bis 26.10.2016 – Tag 7

Die Tage beginnen für uns sehr früh. Noch vor den Pflegern sind wir im Shelter bei unseren Hunden. Mit viel Freude und der unermesslichen Hoffnung nach nur ein wenig Zuwendung und Streicheleinheiten werden wir begrüßt. Wir gehen zunächst durch die Hallen, um alle Hunde zu sehen und zu gucken, ob alle wohlauf sind. Von rechts und links stupsen uns kleine und große feuchte Nasen an.

Nachdem alle mit Futter und Wasser versorgt sind haben wir endlich mehr Zeit, um unseren Fellnasen ein paar Streicheleinheiten zu schenken. Wir beschäftigen uns vor allem viel mit den schüchternen Hunden und es ist so wundervoll zu spüren wie nach wenigen Augenblicken die Anspannung aus ihrem Körper nachlässt und sie beginnen sogar ein wenig zu genießen.
Als später Luiza, Claudia und die Pfleger eingetroffen sind, haben wir noch viel besprechen können. Wichtig für uns bei dieser Reise ist vor allem, dass wir uns auf die Unterbringung der Hunde während des kalten Winters in Rumänien konzentrieren. Zusätzlich haben wir Zwinger vergrößert und die Hunde in größeren Gruppen zusammengeführt. Über Tage hinweg haben wir beobachtet, wie die Hunde zusammen agieren und ob ein Hund lieber in eine andere Gruppe sollte. Dabei haben wir wieder viel über die Hunde und ihre ganz unterschiedlichen Charaktere erfahren kö
nnen.
 Und unser tägliches Fazit ist, dass wir einfach die wundervollsten Hunde der Welt haben! Sie sind so liebevoll, anhänglich und verschmust. Und auch die Menschen vor Ort tragen einen großen Teil dazu bei. Unsere Hunde sind quasi das Barometer für die Arbeit unserer Pfleger. Denn sie werden jeden Tag freudestrahlend und wild wedelnd empfangen. Es ist ein großes Glück, in Rumänien so tolle Pfleger zu haben! 🍀🐶 Sie kooperieren toll und engagieren sich jeden Tag mit, damit es den Hunden so gut wie möglich geht. Das geht von der Sauberhaltung der Gehege und des Außengeländes über die Verpflegung mit Futter und Wasser bis hin zur Unterstützung bei der medizinischen Versorgung, obwohl wir nicht viel für ihre Arbeit bezahlen können. Ein riesen Dank dafür!
Doch trotz allem, was schon ganz gut klappt, hapert es dennoch an anderen Stellen. Immer wieder werden das nötige Handwerkszeug, Baumaterialien, Futter, sauberes Wasser und Medikamente benötigt und zusätzlich die sichere und warme Unterbringung im Winter. Es gibt immer so viel zu tun. 

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Herzlichen Dank!
Euer Team von Glücksfellchen Tierhilfe e.V.

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