Reisebericht 17.10.2016 bis 26.10.2016 – Tag 8

Wir sind bereits auf der Rückreise und wollen euch aber unbedingt noch vom gestrigen Tag erzählen! Mit gemischten Gefühlen haben wir den Tag erlebt. Einerseits Freude und Erleichterung über alles, was wir schaffen und anstoßen und in die Wege leiten konnten, aber auch Abschiedsschmerz und Trauer darüber, wieder gehen zu müssen.


Morgens haben wir zunächst Luiza abgeholt, eine unserer rumänischen Tierschützerinnen und sind mit den kranken Hunden zum Tierarzt gefahren. Sara machte keinen guten Eindruck auf uns. Sie ist dünner geworden und hat etwas Fieber. 🙁
Nachdem die Hunde gut versorgt waren, haben wir Essen für unsere Arbeiter geholt und sind zurück zum Shelter gefahren. Mit großer Freude haben wir gesehen, dass Viorel bereits das Gestrüpp entlang der Mauern beseitigt hat, um dort die isolierten Hütten platzieren zu können. Auch eine befreundete Tierschützerin aus Deutschland hat uns in Targu Jiu besucht und hat sich liebevoll mit den Welpen beschäftigt. Sie haben geknutscht, gekuschelt und getobt um warm zu bleiben.

Letzte kontrollierende Blicke haben wir auf die neu zusammen gestellten Rudel geworfen um eventuell noch kleine Änderungen vorzunehmen, doch Luiza, Claudia und unsere Pfleger haben natürlich ein Auge darauf.
Dann näherte sich der Abschied. Es war wieder so unendlich schwer… Die vielen erwartungsvollen Blicke, die uns ganz tief berührt haben. Und vor allem der Abschied von Sara fiel uns schwer. Wir hoffen, dass ihr Körper die Krankheit besiegen wird! 🍀😔
Als letzte Amtstat haben wir noch die gespendeten Medikamente durchgesehen. Da die meisten nur eine deutsche Beschreibung haben, haben wir uns noch kurz hingesetzt und sie in Englisch beschriftet.

Und nun blicken wir zurück auf eine extrem ereignis- und arbeitsreiche Woche mit vielen Höhen und Tiefen. Wir freuen uns zwar auch auf unsere Liebsten zuhause, doch ein Teil unserer Herzen bleibt immer hier!

Bitte unterstützt uns bei unserer Arbeit für die Hunde mit besonderem Augenmerk auf die sichere Unterbringung im kalten Winter Rumäniens.
Wir sind so dankbar für jede noch so kleine Hilfe!

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