Rumänienreise Februar 2016 – ANREISE

Abflug am 01.02.2016 in Deutschland

Liebe Freunde der Glücksfellchen, unserer Tiere.

Wir brechen am 2.2. zu unserem 3. Arbeitseinsatz seit Anfang November letzten Jahres auf.
Ziel ist es, unser Tierheim noch weiter auszustatten und den „Streunern vor Ort“ das Notwendigste zum „Ü B E R _ L E B E N“ zur Verfügung zu stellen.

 Wir werden wie immer aus „erster Hand“ berichten und euch in dieser Woche auf dem Laufenden halten. Zurück kommen wir hoffentlich mit vielen neuen Eindrücken, Bildern und Informationen von unseren Schützlingen und dem kostbaren Gefühl, wieder ein Stück mehr für die Tiere geschaffen zu haben.

 

Unsere „Vision von einem gesicherten Platz für Streuner, für alte, kranke und verletzte Tiere“ hat in den letzten 3 Monaten – seit dem Beginn unserer Arbeiten – immer deutlichere Formen angenommen. Stück für Stück haben wir mit eurer Hilfe die Auffangstation für Streuner – das Happy Paws Home ausgebaut.
In den angemieteten Hallen wurden alle Schächte und Abflüsse (für die Reinigung der Ausläufe) freigelegt, ein 150 m langer Schacht zum Brunnen wurde freigelegt und gesäubert, damit wir im Tierheim frisches Wasser haben.
Ein Stromgenerator so
rgt für Strom für die Arbeitsgeräte und Licht (leider hat immer nur ein Gerät Stomzufuhr…also entweder „bohren oder Schweißen“ etc.). Die Kennels (Zwinger) für die Hunde wurden mit Stahlmatten erstellt.
Die Hundehütten wurden angeschafft und individuelle Modell – z. B. für die „Welpenstuben“ haben wir angefertigt.
Dort gibt es „3-und 4 Raum Wohnungen“, damit die Welpen ihr Bedürfnis zu spielen, kuscheln und sich aneinander wärmen, ausleben können.
Für vieles musste bereits ein „Plan B“ entworfen werden, da der ursprüngliche Plan nicht funktionierte.
So ist es zum Beispiel so, dass die Welpen vom Stroh und Heu, das für die Isolierung der Hütten angeschafft wurde, Allergien oder Augenentzündungen entwickelten. Eine neue Isolierung muss her. Eine Auskleidung der Hütten – aber die ist teuer!!
Die Abläufe für das alte Güllewasser,müssen übe
rdeckt werden, damit sich die Hunde in den Rillen nicht verletzten.
Bedeutet, wir müssen in den Beton bohren, um eine Konstruktion anzubringen.
Wir arbeiten fieberhaft an neuen Lösungen für Probleme, die erst in der Praxis sichtbar werden.
Unsere rumänischen Tierschützer haben einen 20-Stunden Tag.
Häufig schlafen sie nicht mal 4Stunden pro Nach.
Die Hunde müssen gefüttert
und versorgt werden, bevor sie zur Arbeit gehen.
Nach der Arbeit das Gleiche plus Versorgung der 7 Futterstellen für Streuner in der Region. Zum Glück kann unsere Tierheim-Chefin die Tierarztbesuche mit kranken und verletzten Tieren oft bis zum späten Abend individuell mit dem Tierarzt vereinbaren. Wenn sie dann todmüde zu Hause ist, warten noch viele andere Aufgaben, auch unsere Anfragen und die von Interessenten will sie natürlich beantworten.
Dass da keine Zeit für Privates bleibt, dürfte jedem klar sein. Aber dass sie bis Dezember keine Heizung in ihrer kalten Wohnung hatte, verschlug selbst uns die Sprache, als es uns eine ihrer erwachsenen Töchter bei unserem letzten Besuch erzählte. Und zu erreichen sei Luiza auch schwer“, hörten wir von der anderen Tochter, „denn sie sei ja immer im Einsatz für die Tiere.“

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