RUMÄNIENREISE TAG 2 (TEIL 1) ++ FREUDE WIRD VON TRAUER ÜBERMANNT ++ STARKE LEISTUNGEN ++ GUTER START

Liebe Glücksfellchen-Freunde,

ein langer und ereignisreicher Tag liegt hinter uns.
Am Morgen sind wir direkt ins Shelter gefahren. Alle Hunde wurden zunächst mit frischem Wasser und Futter versorgt. Anschließend haben wir uns in Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe hatte wirklich eine undankbare Aufgabe: ihre Mitglieder haben das gesamte Gelände von Kot befreit. Eine andere Gruppe hat tolle Fotos gemacht und die letzte Gruppe hat im Innenraum die Bodenkonstruktion für einen Aufenthaltsraum/Welpenunterkunft gebaut.
Wir sind toll voran gekommen und waren alle höchst zufrieden, bis plötzlich Nela und Claudia in Tränen ausbrachen.
Arabella war gerade gestorben, wahrscheinlich an einer Magendrehung.
Wir haben ihren leblosen, aber noch warmen Körper im Arm gehalten und ihr liebe Worte und Geborgenheit mit auf ihre letzte Reise gegeben. Wie gebannt haben wir sie angesehen, hoffend auf ein Wunder.
Doch es musste weitergehen… noch schweigend und in uns gekehrt, fuhren wir zu der Stelle, wo Viorel die Welpen unter dem Wohnwagen gefunden hatte.
Viorel, unser hundeliebender Tierschützer war schon mit einem Welpen beim Tierarzt.  Es deutet alles auf eine Mangelernährung hin. Die Mama hat wahrscheinlich selbst nicht ausreichend Nährstoffe zu sich nehmen können. Wir haben sofort mit der Behandlung begonnen und hoffen auf schnelle Besserung.

Vor dem Nachbarhaus ist uns ein bereits erwachsener Rüde aufgefallen. Er hat sich von uns streicheln lassen und dabei bemerkten wir die tiefen und schwer entzündeten Wunden an seinem Kopf. Der Gestank, der von dem Hund ausging, schien fast unerträglich. Das Fell war von Eiter und Wundsekret verklebt.
Auf dem Weg zum Auto wurden wir von seinen „Besitzern“ aufgehalten. Sie hatten uns wohl schon eine ganze Weile beobachtet und lehnten sich dagegen auf, dass wir ihn mitnehmen und zum Tierarzt bringen wollten.
Angeblich wäre der Sohn sonst traurig, doch der Hund hatte lediglich als Streuner vor ihrer Haustür gelebt.
Wir haben lange und heftig duskutiert, bis wir endlich mit dem Hund fahren konnten. Beim Tierarzt angekommen, war sofort klar, dass er sediert werden muss, um die Wunden zu versorgen.
Im Inneren des Ohres steckte eine Granne  ( hund.info/…/grannen-was-man-als-hundehalter-wissen-sollte ), die für diese Wunde gesorgt hatte.

Die Verletzungen im Gesicht stammen von einer Beißerei. Als der tapfere Rüde es geschafft hatte, sind wir zurück ins Shelter, wo er erstmal zur Ruhe kommen kann.
er heißt jetzt Madox.

Nun suchen wir einen Futterpaten für ihn. Wer sein Pate werden möchte, kann uns gerne eine NAchricht schreiben.

Vielen Dank, dass ihr uns bis hierher gefolgt seid. Teil zwei folgt später.

Bis morgen, eure Glücksfellchen-Gruppe aus Rumänien

 

Posted in Reiseberichte.