HERZENSWORTE EINER ADOPTANTIN++SIE HAT DAS SHELTER MIT UNS BESUCHT++

Liebe Glücksfellchen-Freunde,

aus den Reiseberichten konntet ihr entnehmen, dass unser Team von ein paar freiwilligen Helfern begleitet wurde. Eine von ihnen ist Stephanie Spliethoff. Sie lebt im Ruhrgebiet und hatte bis zu ihrer Reise erst einen Hund von uns adoptiert.
Den Menschen aus dem Ruhrgebiet sagt man nach, dass sie ihr Herz auf dem rechten Fleck tragen, sagen, was sie denken und so reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist.
Und genauso hat Stephanie ihre Eindrücke dieser Reise geschildert. Aus tiefstem Herzen, mit einem Haufen Liebe für unsere Hunde gespickt.
Uns hat ihr Beitrag so berührt, dass wir sie gefragt haben, ob wir ihn veröffentlichen dürfen.
Wir dürfen.

Und hier kommt ihre Schilderung:

Seit einer Woche sind wir nun wieder in Deutschland zurück.

Eine Woche, in der ich viel über die Zeit dort nachgedacht habe. Und ich muss es zugeben, auch immer wieder in Tränen ausgebrochen bin, sobald ich jemandem davon erzählen wollte. Nicht wegen des vielen Elends, das in Rumänien herrscht und das ich mit Sicherheit auch nicht schön reden werde!
Vielmehr weil die 10 Tage dort so intensiv waren, mit Höhen und Tiefen, mir aber auch so unendlich viel gegeben haben und vor allem haben sie meine Sichtweise geändert! Über das Land und die Menschen, die ich dort kennenlernen durfte UND den Zustand der Hunde im Shelter!
Das Gelände dieser ehemaligen Schweinemastanlage kann man nicht als ideal bezeichnen. Das Wasser in den Gräben der Hallen ist verseucht! Als wir ankamen waren die OSB-Platten, die vor ca. anderthalb Jahren über die Schächte gelegt wurden fast ausnahmslos brüchig oder schon zusammengebrochen, sie waren ja auch ständiger Feuchtigkeit ausgesetzt, alleine schon wegen des Urins.
Für die neuankommenden Welpen gab es keinen seperaten Bereich, was aber aufgrund ihres noch anfälligen Immunsystems unabdingbar ist.
Wobei das nur zwei der Baustellen dort sind. Aber genau darauf haben wir einen Großteil unseres Augenmerks gelegt. Wir haben mit viel Schweiß, aber auch Spaß einen separaten Raum für die Welpen bauen und die Hallen für den Winter fertig machen können!
Aber all das sind auch wieder nur zeitlich begrenzte Lösungen! Die OSB Platten werden früher oder später wieder aufweichen. Wir haben diesmal nur unter den Platten für etwas mehr Stabilität gesorgt.

Die Planung für ein neues Shelter liegt schon vor, dank Claudia hat Glücksfellchen auch schon ein Grundstück, aber natürlich ist der Verein auf Spenden angewiesen, ohne die dieser Traum nicht verwirklicht werden kann!

Aber nun zu dem mir wichtigsten, trotz all dieser Umstände, gibt es Menschen, die diesen Ort trotzdem jeden Tag zu einem schönen Ort für die Hunde machen!!! Ein Ort an dem sie sich den ganzen Tag über frei bewegen können!! Wir waren jeden Tag umgeben von all den Hunden. Es hat so viel Spaß gemacht! Und ich für meinen Teil bin mir sicher, das all dies nur durch die gute Zusammenarbeit zwischen Claudia und dem Verein möglich ist!
Und ich bin super glücklich, das ich auf mein Gefühl gehört habe und mich für die Glücksfellchen Tierhilfe e.V. entschieden habe!!
Es ist für jeden einzelnen dort eine Herzensangelegenheit! Anders lässt sich Tierschutz auch nicht nachhaltig betreiben, in meinen Augen!!

Fazit (von meinem langen Roman 😂):

Die nächste Reise mit den Glücksfellchen ist fest eingeplant! Vom 30.12-06.01.2018!
Und ich kann es kaum erwarten!!!!

P.S. Und ein „kleines“ Mitbringsel habe ich mir ja auch gegönnt

Und das ist Stephanies „kleines MItbringsel“ 😉

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