Hundekrankheiten

Wenn es Ihrem Hund nicht gut geht, wird Ihre Sorge um sein Wohlbefinden nicht geringer sein als wenn ein menschliches Mitglied in Ihrer Familie krank oder verletzt wäre.

Hier finden Sie Informationen über mögliche Krankheiten, an denen Hunde erkranken können.
Gegen einen Großteil der Krankheiten gibt es verlässliche Impfungen. Gegen andere kann man nur vorbeugen und den Hund schützen.

Bei Fragen zu Behandlungen und Symptomen fragen Sie bitte immer auch Ihren Tierarzt.

Wir raten grundsätzlich  dazu, alle Impfungen nach den Vorgaben der jeweiligen Hersteller einzeln zu impfen und nicht pauschal alle Impfungen jährlich zu verabreichen.

Tollwut ist z.B. alle 3 Jahre fällig und auch Staupe und Parvovirose alle 2-3 Jahre, je nach Impfstoff.

Nur Leptospirose und Zwingerhusten sollten jährlich geimpft werden.

Staupe ist eine Viruserkrankung, die in Gebieten mit dichter Hundepopulation verbreitet ist. Ein Hund kann das Virus bei Kontakt mit anderen infizierten Hunden einatmen. Das Virus kann sein Atem- und Verdauungssystem schädigen sowie seine Haut, Augen und Gehirn.

In milden Fällen wird der Hund lethargisch und verweigert die Futteraufnahme. Staupe befällt in der Regel Hunde unter 11 Monaten. In schweren Fällen kann er folgende Symptome entwickeln:

  • Augen- und wässriger Nasenausfluss
  • unregelmäßiger Husten, Atemprobleme
  • Erbrechen
  • Durchfall, oft mit Blut durchsetzt
  • Schädigung des Sehnervs und des Rückenmarks
  • nervöse Störungen, Krämpfe und Lämungen

 

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Ein gesunder Hund kann sich bei einem infizierten anstecken. Eine Ansteckung ist aber auch durch Viruskontakt in durch Kot verschmutzter Umwelt oder entsprechenden Gegenständen möglich. Das Virus kann außerhalb des Hundekörpers 3 – 6 Monate überleben. Bei Welpen kann es in seltenen Fällen zu einer Herzentzündung führen. Die häufigste Erkrankung ist die Entzündung der Darmschleimhaut (Enteritis). Die Symptome können unterschiedlich sein, von gar keinen bis zu wenig Anzeichen einer Infektion bis hin zu akutem Durchfall und Tod innerhalb 24 Stunden. Die häufigsten Anzeichen einer Infektion sind:

  • Plötzlich einsetzendes Erbrechen (süßlicher, starker Geruch)
  • Depression oder Appetittmangel
  • wässriger, blutiger Durchfall
  • Fieber
  • Aphatie, Atembewerden

Ohne intensive symptomatische Behandlung, Antibiotika eingeschlossen, kann ein Hund innerhalb von 48 – 72 Stunden sterben.

 

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Leptospirose wird durch verschiedene Stämme des Bakteriums Leptospirosa interogans ausgelöst. Ein Stamm befällt in der Hauptsache die Nieren, während zwei andere die Leber angreifen. Die Übertragung der Bakterien erfolgt normalerweise bei Kontakt zwischen zwei Tieren oder durch die Berührung eines gesunden Hundes mit Futter oder Lager eines infizierten Hundes, die durch dessen Urin kontaminiert waren. Im schlimmsten Fall kommt es zum Schock und plötzlichem Tod. In weniger schweren Fällen können folgende Anzeichen auftreten:

  • Appetittmangel
  • Erbrechen
  • Duchfall (u. U. mit Blut)
  • Dehydration
  • Starker Durst
  • Weigerung, sich zu bewegen
  • Gelbsucht
  • Erhöhte Harnbildung
  • Bauchschmerzen

Die für Leptospirose verantwortlichen Bakterien können auch beim Menschen ernsthafte Erkrankungen hervorrufen.

 

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Dieser Virus  wird von einem infizierten Hund mit Speichel, Urin und Kot ausgeschieden. So wird es auch auf einen gesunden Hund übertragen. Diese Erkrankung betrifft besonders Hunde unter 12 Monaten. Das Virus greift das Körpergewebe – vor allem die Leber an – und verursacht eine Entzündung, durch die die Leber sich dann vergrößert. Die Infektion verläuft meist mild, zu den Anzeichen können leichtes Unwohlsein und Futterverweigerung gehören. In schweren Fällen sind die Symptome klar und können wie folgt aussehen:

  • Extreme Depression
  • Appetittlosigkeit
  • Starker Durst
  • in abständen auftretendes Erbrechen
  • Bauchschwellung/Unwohlsein
  • Trübung der Cornea (Augenvordergrund)

 

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Tollwut

Zwingerhusten

Demodikose

Papilomatose

Kokzidiose

Giardien

Anaplasmose

Ehrlichiose

Borreliose

Dirofilariose