Infos zum Auslandstierschutz

Infos zum Auslandstierschutz

Es wichtig, dass gerade der Auslandstierschutz unterstützt wird.

Auslandstierschutz

  • Es ist so wichtig, dass gerade der Auslandstierschutz unterstützt wird, denn die Tiere im Ausland werden oftmals nicht als Lebewesen gesehen. Sie werden gequält, in Tötungsstationen gebracht. Hunde werden, obwohl sie einen Besitzer haben, selten kastriert. Welpen landen dann auf der Straße oder werden direkt umgebracht.
  • Viele Hunde, die schon lange in deutschen Tierheimen sitzen, wurden oftmals abgegeben, wenn die Halter nicht mehr mit ihnen zurechtkommen. Sei es, weil die Hunde in die Pubertät kommen und sich im „Flegelalter“ befinden, weil sie schlecht sozialisiert mit Artgenossen sind, oder aber, weil sie zu alt oder krank sind. Das alles macht eine Vermittlung für die armen Hunde oft nicht einfach.
  • Den rumänischen Glücksfellchen fehlt zwar oftmals die Sozialisierung mit „dem Alltagsleben in einem Haushalt“, weil sie noch keine Wohnung kennen und es nicht gewohnt sind, wie richtige Familienmitglieder zu leben. Unsere Tierschützerinnen Vali, Daniela, Maria und Cera versuchen aber bereits in Rumänien, die Fellchen an Menschen zu gewöhnen, damit sie Vertrauen fassen und ihre Ängste (falls vorhanden) ablegen. Der Vorteil unserer Glücksfellchen ist aber, dass sie mit Artgenossen und anderen Vierbeinern in der Regel (bis auf wenige Ausnahmen) sehr gut verträglich sind.
  • Nicht alle Glücksfellchen waren Straßenhunde. Manche von ihnen  hatten Besitzer, die sie bei unseren Tierschützern oder auch mal bei Kastrationsaktionen abgeben.
Auslandstierschutz Rumänien
  • Viele unserer rumänischen Vierbeiner sind sehr freundlich und bereits sehr gut sozialisiert.
  • Wenn sich Interessenten, vielleicht gerade auch Hundeneulinge keine Direktadoption zutrauen, kommt für sie vielleicht eine Adoption von einer unserer Pflegestellen aus in Frage. Unsere erfahrenen Pflegefamilien können ihre Schützlinge sehr gut einschätzen. Sie können sagen, ob ein Hund Katzen eher zum Fressen gern hat, oder ob er sich mit ihnen gut versteht. Oder aber, wie er auf fremde Menschen zugeht, ob er Jagdtrieb hat, ob er mit kleinen Kindern zurechtkommt usw.
  • Alle erwachsenen Hunde werden vor Ausreise mit einem 4-Snap-Test  auf die sogenannten „Mittelmeerkrankheiten“ getestet. Bei Welpen sind diese Tests leider noch nicht aussagekräftig.
  • Unsere Welpen dürfen erst ab einem Alter von mindestens 4 Monaten ausreisen, weil erst dann alle erforderlichen Impfungen durchgeführt werden konnten. Als letztes erfolgt die Tollwutimpfung, die gegen Ende des 3. Lebensmonats gegeben wird. Sie ist erst nach dem 21. Tag gültig, und erst danach darf der Hund ausreisen.
  • Ein Hund kann nicht auf Anhieb „funktionieren“. Gerade am Anfang sind sie nach der Einreise erst einmal mit den vielen neuen Eindrücken überfordert. Erwarten Sie anfangs nicht zu viel von Ihrem neuen Familienmitglied. Haben Sie Geduld! Bei Problemen raten wir zu einem Training mit einem professionellen Hundetrainer.
  • Ob Sie ein Haus mit eingezäuntem Garten benötigen oder ob eine Mietwohnung (und auch in der Stadt) ausreicht, hängt von den Charaktereigenschaften, den „Rasseeigenschaften“ und der Größe des Hundes ab. Herdenschutzmischlinge beispielsweise würden wir nicht in eine Mietwohnung vermitteln. In jedem Fall ist uns eine Einschätzung vor Ort durch eine Vorkontrolle sehr wichtig.
  • Einer unserer Vermittlungsgrundsätze besagt, dass wir kleine Hunde oder klein bleibende Welpen nicht an Familien mit Kindern unter 13 Jahren vermitteln. Hier bitten wir um Ihr Verständnis.
  • In den ersten Wochen nach Ankunft Ihres neuen besten Freundes ist es wichtig, dass er Zeit zum Ankommen hat und nicht bedrängt wird. Aufgeschlossene Hunde nehmen sehr schnell ganz normal am Familienleben teil, ängstliche Hunde benötigen etwas mehr Zeit, um Vertrauen zu fassen. Wichtig ist, dass er ein Sicherheitsgeschirr trägt und gerade in der ersten Zeit doppelt gesichert wird.